Aufbewahrung & Transport von defekten oder beschädigten Lithium Batterien

Umfassender Feuerschutz und Brandschutz bei der Lagerung von Lithium Ionen Batterien

E-Mobility, E-Bikes, Power-Tools, Elektroautos, RC Modellbau – die Verwendung von Lithium-Ionen Akkus verbreitet sich zunehmend. Dabei unterliegt der Transport und die Lagerung von Lithium-Batterien, defekt oder intakt, strengen Sicherheitsvorgaben. In Zusammenarbeit mit einem weltweit führenden Hersteller für Akkus hat ZARGES einen perfekt optimierten Sicherheitsbehälter für die Aufbewahrung und den Transport von beschädigten oder defekten Akkus entwickelt.

Die Vorteile bei Lagerung und Transport von Batterien und Akkus im ZARGES Akku Safe liegen auf der Hand.


Lithium Ionen Akkus transportieren und versenden

Da Lithium Ionen Batterien mit vielen Stoffen reagieren und zur Überhitzung neigen (Brandgefahr!) müssen für den Versand und den Transport einige Punkte beachtet werden. Die Vorteile der Lithium Batterien & Akkus sind nicht von der Hand zu weisen: Hohe Energiedichte bei geringem Gewicht, Unempfindlich gegenüber dem Memory-Effekt und geringe Selbstentladunge machen diese Art der Energiespeicher zur ersten Wahl, nicht nur bei mobilen Endgeräten. Auf der anderen Seite können bei Defekt oder Kurzschluss extrem hohe Lade- und Entladeströme entstehen. Unkontrollierbare Hitzeentwicklung bis hin zum Brand oder gar zur Explosion sind die Folge. Der ZARGES Akku Safe ist so konstruiert, dass selbst bei brennenden Lithium Batterien, die Hitze- und Rauchentwicklung auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e. V hat zusammen mit der EPTA - European Power Tool Association Merkblätter entwickelt, in denen wichtige Richtlinien, Verpackungsanweisungen und Kennzeichnungen zusammengefasst sind.

Zu den Merkblättern (externer Link zur Website des Zentralverband Elektrotechnikund Elektronikindustrie e. V)


5 Tipps für den sicheren Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus

Lithium Ionen Batterien sind kleine Speicher für viel Energie. Genau dieser Vorteil macht Sie auch so gefährlich, denn defekte und sorglos gelagerte Akkus haben ein echtes Gefahrenpotenzial in sich: Giftige Dämpfe, Explosionen oder gefährliche Brände. Für einen sichereren Umgang sollte man diese 5 Hinweise unbedingt beachten.


1. Lithium-Ionen-Akkus richtig laden

Die Akkus dürfen nur an Ladegeräten angeschlossen und aufgeladen werden, die dafür zugelassen sind (bestenfalls durch den Hersteller). Laden Sie die Akkus auch nicht ohne Aufsicht. Daneben ist auf eine passende Umgebungstemperatur zu achten: Nicht zu heiß und nicht zu kalt – „Zimmertemperatur“, da wo wir uns auch wohl fühlen, ist gut geeignet. Wenn Lithium-Ionen-Akkus in einer sehr kalten oder warmen Umgebung genutzt wurden, sollten sie vor dem Ladevorgang erst auf Zimmertemperatur gebracht werden.


2. Lithium-Ionen-Akkus richtig lagern. Lagerung nicht zu warm oder zu kalt.

Wenn mehrere Akkus zusammen gelagert werden (Sammelbehälter) und Kurzschlüsse nicht ausgeschlossen werden können, sind die Batteriepole mit Klebeband zu sichern. Lithium-Ionen Akkus dürfen über längere Zeiträume nicht der direkten Sonneneinstrahlung oder anderen starken Wärmequellen ausgesetzt werden. Brennbare oder entzündliche Gegenstände müssen einen Sicherheitsabstand von mindestens 2,5 Metern haben. Die Akkus werden am besten in einem eigenen Raum oder einem geeigneten, nicht brennbaren, Behälter gelagert.


3. Umgang mit defekten Lithium-Ionen-Akkus. Was tun?

Sind Lithium Akkus mal kaputt und haben ihr Lebensende erreicht, dann müssen Sie an eigenen Lagerorten ohne Brandlasten gesammelt werden. Dabei ist die TRGS 510 zu berücksichtigen die die Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behälter regelt. Die beschädigten oder schadhaften Akkus sind darauf hin umgehend zu einer Sammelstelle zu bringen. ACHTUNG: kaputte und nicht mehr funktionierende Lithium-Ionen-Akkus dürfen nur in zugelassenen Behältern mit Druckentlastung transportiert werden und unterliegen dem Gefahrgutrecht. Hierin findet man Bestimmungen, die speziell den Transport von defekten Lithium-Ionen-Akkus regeln.


4. Brandschutzmaßnahmen an Arbeitsplätzen beim Einsatz von Lithium-Ionen-Akkus

Wird am Arbeitsplatz mit oder in der Nähe von größeren Menge von Lithium-Ionen-Akkus gearbeitet, so ist diese Arbeitsstätte nach ASR A2.2 als Arbeitsbereich mit erhöhter Brandgefährdung einzustufen. Je nach Gefährdungsbeurteilung sind hier im Umfang unterschiedliche zusätzliche Brandschutzmaßnahmen zu treffen (z. B. Brandbekämpfungsanlagen oder Brandmeldeanlagen).


5. Was ist im Notfall zu tun? Feuer- oder Rauchentwicklung bei Lithium-Ionen-Batterien.

Notfallmaßnahmen beim Brand eines Akkus müssen bereits im Vorfeld (auch durch die Gefährdungsbeurteilung) festgelegt und die organisatorischen Notfallmaßnahmen dokumentiert sein. Damit die Notfallsituation nicht noch weiter eskaliert, muss der genaue Ablauf für alle Beteiligten klar sein: Wer ruft die Feuerwehr, wer informiert die Belegschaft, wer ist zu evakuieren und wo stehen u. U. Havarieboxen in die die Akkus gelegt werden und isoliert werden?

Es ist ratsam, dass man sich für den Fall eines Brandes von Akkus, vorab von Experten (Sachverständigen oder der Feuerwehr) entsprechend beraten lässt, damit man für den Ernstfall gut vorbereitet ist. Nicht zuletzt ist die richtige Auswahl des Löschmittels entscheidend: Kleine Akkus lassen sich noch durch Wasser abkühlen, jedoch ist Lithium sehr reaktionsfreudig und kann heftig reagieren. Welche Löschgranulate oder Löschmittel am besten geeignet sind, dass empfehlen die Experten.


Die Lösung für sichere Lagerung und Transport von Lithium Ionen Batterien: ZARGES Akku Safe.


Vorteile des ZARGES Akku Safe.

  • Für die sichere Aufbewahrung und den Transport von defekten oder beschädigten Lithium Batterien gemäß ADR SV 376, P908. Festlegung auch für kritisch defekte Lithium Batterien nach P911 vorhanden.
  • Hochwertiger Spezialbehälter aus Aluminium.
  • Mit feuerfestem Polster- und Aufsaugmaterial aus textuierten Glasfasern.
  • Staubfreie Innenausstattung.
  • Nach UN-Bestimmungen als Gefahrgutverpackung geprüft und zugelassen, d. h. vorschriftsgemäßer öffentlicher Transport möglich.
  • Für die Aufbewahrung und den Transport defekter oder beschädigter Lithium Batterien gemäß ADR SV 376 und Verpackungsvorschrift P908.
  • Zulassung für den Transport kritisch defekter Lithium Batterien gemäß P911, SV 376 und Festlegung der BAM. Bitte bei ZARGES anfordern.
  • Brandtest erfolgreich bestanden: kein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Akkus, Temperatur an der Behälteroberfläche bleibt unter 100°C.

Direkt zum ZARGES Akku Safe.

K 470 - Akku Safe (Studio)
Für die sichere Aufbewahrung und den Transport von defekten oder beschädigten Lithium Batterien gemäß ADR SV 376, P908. Festlegung auch für kritisch defekte Lithium Batterien nach P911 vorhanden.

Fragen zu unseren Verpackungen für Lithium Batterien? Jetzt ZARGES kontaktieren.


Über 30 Jahre Erfahrung in Verpackungen für Gefahrgüter

Verlassen Sie sich auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Gefahrgutbereich und die kompromisslose Zuverlässigkeit unserer Verpackungslösungen.

Unsere werkseigene – durch das Bundesamt für Materialforschung (BAM, Berlin) zugelassene – Prüfstelle garantiert schnelle und genaue Testreihen.

Gibt es Alternativen zum ZARGES Akku Safe?

In den verschiedenen Preissegementen gibt es sicherlich alternativen. Auf der einen Seite Feuerschutztaschen, Brandschutzkoffer die eine günstigere Alternative darstellen, auf der anderen Seite beispielsweise Batterieschränke die im Durchschnitt weitaus teurer sind als der ZARGES Akku Safe. Welches Produkt letztendlich das optimale ist, muss man nach Anwendung entscheiden. ZARGES garantiert für den ZARGES Akku Safe einen umfassenden Feuerschutz, bzw. Brandschutz, der nicht mit den Schutzeigenschaften von alternativen Schutzbehältern vergleichbar ist.